Advertising auf Instagram und Facebook erscheint auf den ersten Blick relativ einfach. Bereits mit wenigen Klicks lassen sich Werbeanzeigen – Instagram und Facebook Ads online stellen. Allerdings laufen viele Social Media Kampagnen mit Ads oft nicht so gut wie erwartet. Wir haben Ihnen einige Tipps zusammengestellt, wie Sie Fallstricke bei Ads vermeiden und worauf Sie achten sollten.
Häufige Problemstellungen bei Kampagnen auf Instagram und Facebook
Zu den häufigsten Problemen gehören neben Fehlern bei der Zielgruppenauswahl, falsche Zielsetzungen auch die zu schnelle Deaktivierung der Ads, schlechte Landigpages und eine fehlende Optimierung für Smartphones sowie einige weitere Faktoren.
Ziel und Targeting – falsche Ziele oder zu kleine Zielgruppe
Oft machen Unternehmen bereits beim Setup einer Kampagne beispielsweise auf Facebook den Fehler, dass sie nicht das richtige Ziel auswählen. Wenn ein Unternehmen beispielsweise eigentlich Klicks generieren möchte, aber eine Reichweitenkampagne nutzt, dann wird das eigentlich gewünschte Ziel damit nicht erreicht. Tipp: Gerade zu Beginn den Ad Manager der jeweiligen Plattform nutzen und dessen Empfehlungen folgen.
Ähnlich verhält es sich mit dem Targeting. Natürlich ist eine Eingrenzung sinnvoll, umfasst die Zielgruppe jedoch nur noch ein paar tausend Personen, wird die Kampagne nicht wie gewünscht ausgeliefert.
Neben einem fehlerhaften Targeting kann auch das Ausgabenlimit einer Kampagne erreicht sein, dann liefert die Plattform die Werbeanzeigen nicht mehr wie gewünscht aus. Hier muss entweder das Limit erweitert oder ein neues Zahlungsmittel / Zahlungsoption hinterlegt werden.
Allerdings gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Ursachen, warum eine Kampagne nicht ausgeliefert wird. Entweder erhalten Sie dann einen direkten Hinweis für die Ursache beispielsweise von Facebook selbst oder Sie sollten Zielgruppe, Gebotsstrategie etc. eigenständig überprüfen.
Gleiche Kampagne aber deutlich schlechtere Performance
Läuft die erste Kampagne gut, wird diese gern wieder aktiviert, hat aber plötzlich eine deutlich schlechtere Performance. Ein Grund kann sein, dass andere Werbetreibende auf die gleiche Zielgruppe bieten. Die Kosten können leider von Woche zu Woche variieren. Allerdings kann ein weiterer Fallstrick darin liegen, dass Unternehmen Kampagnen zu schnell wieder deaktivieren. Plattformen wie Facebook optimieren Werbeanzeigen erst nach rund 50 Ereignissen wie Klicks und Conversions im eigenen System, dieser Vorgang benötigt etwas Zeit.
Ungeeignete Webseite oder Landingpage sowie mangelnde Smartphone Optimierung
Webseiten oder ausgewählte Landingpages sollten auf die Conversions hin optimiert sein und besonders nutzerfreundlich gestaltet werden. Ist dies nicht der Fall, sind häufig die Ads wenig erfolgreich.
Gleiches gilt für das Smartphone, denn heutzutage sind die meisten Menschen mit mobilen Devices unterwegs. Funktioniert Ihre Unternehmensseite nicht auf dem Smartphone, wirkt sich das negativ auf Ihre Kampagnen bei Instagram und Facebook aus. Hier gilt es dringend die Webseiten zu optimieren!

Fallstricke: steigende Kosten
Vermeiden Sie auch den Fallstrick, dass Ihre Kampagne bei Instagram oder Facebook mit der Zeit teurer wird, denn hier erhöht sich die Frequenz zum Beispiel durch die Anzahl der Nutzer und die Performance geht in den Keller. Aktualisieren Sie Ihre Kampagne und stellen Sie diese vollkommen neu ein oder nutzen Sie hin und wieder neue Werbemittel, bitte keine Kampagnen monatelang laufen lassen.
Tipp: Delivery Insights und regelmäßige Optimierung
Nutzen Sie Delivery Insights um bei Facebook herauszufinden, wie gut Anzeigen laufen und um eine dauerhafte Analyse vornehmen zu können. Dies kann eine gute Grundlage für eine stetige Optimierung sein. Bitte kontrollieren Sie Ads auf Instagram und Facebook möglichst täglich, um bei Problemstellungen schnell eingreifen und anpassen zu können.

